Pädagogik

Im Kurort Yverdon-les-Bains, malerisch gelegen am Lac de Neuchâtel und für über 20 Jahre Wirkungsstätte des Schweizer Bildungsreformers und Action-Learning-Pioniers Johann Heinrich Pestalozzi, forschen wir zur Wirkung von Serious Games in den verschiedensten Einsatzfeldern im Bildungsbereich und darüber hinaus.

Problembasiertes Lernen

Simulationen fördern die Fähigkeit zum Lösen komplexer Probleme auf Grundlage eigener Aktivitäten der Teilnehmer. Trainer unterstützen diesen Prozess, vermitteln theoretische Zusatzinformationen und validieren die Ergebnisse.

Eine typische Simulation läuft in wie folgt ab (Beispiel: Phase der Projektinitiierung):

  • Theoretischer Input und Einführung in die Bedienung der Simulation seitens des Trainers. 
  • Die Teilnehmer beginnen mit der Simulation. 
  • Der Trainer beantwortet Fragen und unterstützt die Lösung von Problemen, die sich den Teilnehmenr im Laufe der Anwendung ergeben. Im Gespräch definieren Trainer und Teilnehmer Lerninhalte, die zur Problemlösung beitragen.
  • Die Lerninhalte werden unmittelbar in der Simulation angewandt.  
  • Es schliesst eine mündliche Präsentation des in der Simulation entwickelten Projektantrages an. Teilnehmer anderer Gruppen und der Trainer fungieren dabei als Projektauswahl-Komitee.
  • Die Teilnehmer erhalten seitens des Komitees Rückmeldung über ihre Arbeitsleistung und allenfalls bezüglich weiterführender Lernziele. 

Anschliessende Projektphasen (Planung, Durchführung und Finalisierung) folgen einem ähnlichen Muster. 

Face-to-Face und Blended Learning

AlbaSIM unterstützt die unterschiedlichste Formen und Kombinationen von Face-to-Face- und Fernstudienaktivitäten. Kontaktlektionen können sich problemlos an Selbststudieneinheiten anschliessen, die Simulation kann in jedem Fall auch asynchron eingesetzt werden. Zwischen Kontaktlektionen stehen die Teilnehmer dann mittels Internet-Kommunikation (Skype, Moodle, etc.) miteinander in Verbindung. Trainer können sich so jederzeit einen Überblick über die Lernfortschritte verschaffen und ihrerseits mit den einzelnen Teilnehmern in Kontakt treten.

Auch im Bereich des klassischen Präsenzunterrichts und -trainings erweiterten unsere Simulationen die Bandbreite pädagogischer Werkzeuge um eine interaktive Übungseinheit. In diesem Fall läuft ein typischer Einsatz der Simulation wie folgt ab:

  • Theoretische Einführung in das Thema sowie die Bedienung der Simulation. 
  • Die Teilnehmer absolvieren die Phase der Projektinitiierung.
  • Es folgt eine öffentliche Präsentation der entwickelten Projektanträge.
  • Schliesslich erhalten die Teilnehmer Feedback vom Trainer.

Weitere Phasen der Simulation (Projektplanung, -durchführung und -finalisierung) folgen einem ähnlichen Muster.

 

 

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